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Rumpelstilzchen ist ein Märchen der Gebrüder Grimm.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Müller behauptet von seiner schönen Tochter, sie könne Stroh zu Gold spinnen, und will sie an den König verheiraten. Der König lässt die Tochter kommen und stellt ihr die Aufgabe, über Nacht eine Kammer voll Stroh zu Gold zu spinnen, ansonsten müsse sie sterben. Die Müllerstochter ist verzweifelt, bis ein kleines Männchen auftaucht und ihr gegen ihr Halsband Hilfe anbietet und für sie das Stroh zu Gold spinnt. In der zweiten Nacht wiederholt sich das Gleiche und die Müllerstochter gibt ihren Ring her. Darauf verspricht der König dem Mädchen die Ehe, falls sie noch einmal eine Kammer voll Stroh zu Gold spinnen kann. Diesmal verlangt das Männchen von der Müllerstochter ihr erstes Kind, worauf sie schließlich ebenfalls eingeht.

Nach der Hochzeit und der Geburt des ersten Kindes fordert das Männchen den versprochenen Lohn. Die Müllerstochter bietet ihm alle Reichtümer des Reiches an, aber das Männchen verlangt ihr Kind. Durch ihre Tränen erweicht, gibt das Männchen ihr aber drei Tage Zeit, seinen Namen zu erraten. Dann soll sie das Kind behalten dürfen. Wenn sie es nciht schaffte ,musste sie das Kind hergeben. In der ersten Nacht probiert es die Königin mit allen Namen, die sie kennt; doch ohne Erfolg. In der zweiten Nacht versucht sie es erfolglos mit Namen, die sie von ihren Untertanen erfragt hat.  Ein Diener des Königs hatte das Männlein ,in dieser Nacht, beobachtet wie um ein Feuer tanzt und singt:

Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind; ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!

Dies erfährt die Königin am nächsten Tag vom Diener. Als die dritte Nacht herangebrochen war kam das Männlein zur Königin und gab ihr noch eine Chance seinen Namen zu erraten. Die Königin fragt zunächst, ob Rumpelstilzchen „Kunz“ oder „Heinz“ heiße, und nannte dann erst den korrekt überlieferten Namen: Du heißt Rumpelstilzchen, oder ?"

So kann sie das Rätsel nun lösen und das Kind behalten. Rumpelstilzchen zerreißt sich vor Wut selbst mit den Worten:

„Das hat dir der Teufel gesagt!“


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