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Drosselbart01
König Drosselbart ist ein Märchen der Gebrüder Grimm.

HandlungBearbeiten

Dieses Märchen handelt von einer ziemlich verwöhnten, eitlen und arroganten Königstochter. Sie achtete nur auf Äußerlichkeiten. Ihr Vater, der König, hatte einen Ball ausrichten lassen ,zu dem ein paar Prinzen und Könige kamen. Von diesen Prinzen sollte sie sich einen als Gemahlen aussuchen. Doch nicht einer der Prinzen gefiel ihr. Sie fand alle Prinzen viel zu hässlich. Aus ihrer Sicht waren die Prinzen alles nur ein Haufen armer, hässlicher Bauern. Sie beleidigte die Prinzen und machte sich über sie lustig. Unter anderem auch über einen König den sie König Drosselbart nannte, da sie fand dass sein Bart aussah wie der Schnabel einer Drossel.

Ihr Vater war so wütend über die Eitelkeit seiner Tochter, dass er ihr schwor sie mit dem ersten Bettler den er traf zu verheiraten. Darüber war die Prinzessin nicht begeistert. Am nächsten Morgen spielte ein Spielmann dem König ein Lied vor, der König war begeistert und wollte ihm die Prinzessin zur Frau geben, um ihr eine Lehre zu erteilen. Die war damit gar nicht einverstanden, doch ihr Vater ließ sich davon nicht aufhalten. Die Prinzessin wurde aus dem Schloss geworfen, da sie ja keine Prinzessin mehr war wenn sie mit einem armen Spielmann verheiratet war. Wiederwillig bliebt ihr nichts anderes übrig als bei dem Spielmann zu leben. Sie mussten ihr teures Kleid was sie trug, verkaufen um davon Essen und ein billigeres Kleid kaufen zu können. Anfangs stritten die Prinzessin und er sich häufig. Was vor allem daher kam das die Prinzessin sich ständig über ihre Strafe beklagte. Der Spielmann lebte in kleinem Haus in der Nähe eines DorfesEr ging arbeiten während die Prinzessin im Haus bleiben sollte. Sie sollte Feuer und Essen machen, jedoch hatte sie keine Ahnung wie das funktionierte. Der Spielmann zeigte ihr zwar wie sie es machen sollte, jedoch machte sie alles völlig falsch, das Feuer ging nach kurzer Zeit aus und Essen hatte sie auch nicht gekocht. Als nun die wenigen Vorräte verbraucht sind, soll die Königstochter auch etwas zum Lebensunterhalt beitragen. Er bat die Prinzessin darum Körbe zu flechten, damit sie die Körbe verkaufen können. Auch das hatte die Prinzessin noch in ihrem Leben getan, weshalb sie es nicht mal schaffte einen Korb zu flechten. Danach bat der Spielmann die Prinzessin ein paar Töpferwaren am Markt zu verkaufen. Anfangs wusste sie gar nicht wie sie das anstellen sollte, ein paar nette jedoch ärmliche Verkäufer baten ihr einen Platz für ihren Stand an. Natürlich fand die eitle Prinzessin diese Verkäufer mehr als abscheulich. Die Prinzessin war immer noch so eitel das sie sie die Verkäufer undankbar anschrie und sich einen anderen Platz suchte. Sie setzte sich hin und wartete auf Kunden, tatsächlich kam auch ein Kunde, er war so sehr von ihrer Schönheit geblendet dass er ihr eines ihrer Töpferwaren abkaufte. Und bald rollte der Rubel, es kamen immer mehr Kunden und sie alle wollten ihre Töpferwaren kaufen, nur weil sie so sehr von der Schönheit der Prinzessin begeistert waren. Jedoch kam ein Reiter angeritten, der sein Pferd nicht mehr unter Kontrolle hatte und direkt auf ihre Töpferwaren zu ritt. Dabei zerstörte er ihre ganzen Töpferwaren. Unglücklich beichtete sie dem Spielmann was passiert war, der wurde zwar wütend gab ihr aber trotzdem noch einer allerletzte Chance eine Arbeit zu finden. Die Prinzessin sollte in der Schlossküche von König Drosselbart arbeiten und als Verdienst, Essensreste bekommen. Wiederwillig arbeitet die Prinzessin in der Schlossküche. Sie war jedoch so schwach und hungrig das sie zusammenbrach. Sie wollte sogar weiter arbeiten, doch die anderen Mitarbeiter der Küche halfen ihr und machten ihre Arbeit während sie sich ausruhen durfte. Da verstand sie wie eitel sie eigentlich war und wie wichtig es war einander zu helfen und zusammen zu halten. Und sie verstand das man im Leben auch etwas dafür tun musste wenn man etwas erreichen will, sprich man musste z.B. arbeiten wenn man etwas zu essen haben wollte. Als sie Zuhause war aß sie sich richtig satt damit sie genügend Kräfte für den nächsten Arbeitstag hatte. Den am nächsten Tag feierte König Drosselbart eine Hochzeit. Alle Vorbereitungen liefen auf Hochturen. Es gab viel Arbeit und die Prinzessin machte sich so gleich ans Werk. Als alles vorbereitet war und die Hochzeit statt fand, zerrte der Spielmann sie zur Treppe und gab seine wahre Identität preis. Er war König Drosselbart der sich als Spielmann verkleidet hatte. Er hatte sich in die Prinzessin verliebt, jedoch wollte er ihr ihre schreckliche Eitelkeit austreiben. Weshalb er sie schuften lies bis sie ihre Eitelkeit ablegte. Er hatte alles genau geplant. Am Ende heirateten sie auf der Hochzeit.

InterpretationBearbeiten

Die Erzähler warnen vor Leichtsinn und Hochmut , und wollen den Wert von Arbeit und Demut hervorheben oder soziale Ungleichheit thematisieren. Aus diesem Märchen kann man lernen das man mit Eitelkeit im Leben nicht weiter kommt. Da man sich dadurch das Leben nur selbst verbaut. Nur mit Fleiß und Hilfsbereitschaft kommt man im Leben vorran. 


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