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Zertanzte schuhe2
Die zertanzten Schuhe ist ein Kinder und Haus Märchen der Gebrüder Grimm.


HandlungBearbeiten

Die zwölf Töchter des Königs haben morgens immer zertanzte Schuhe. Der König will herausfinden, wo sie nachts heimlich tanzen. Wer es herausfindet, soll sich eine seiner Töchter zur Frau nehmen dürfen. Hat er es aber nach drei Nächten nicht herausgefunden, muss er sterben. Schon kurze Zeit später meldete sich ein Königssohn, der die Aufgabe annehmen wollte. Er bekam ein Zimmer direkt neben dem Schlafsaal der Mädchen. Sein Bett stand genau gegenüber der Tür. Und damit die Mädchen nicht einen anderen Ausweg benutzten, bleib die Saaltür offen. Der Königssohn jedoch schlief bald ein da die älteste Tochter ihm einen Wein gab in den sie ein Schalfmittel gemischt hatte. So waren die Schuhe am nächsten Morgen sehr kaputt und zertanzt. Auch in den folgenden zwei Nächten konnte der Königssohn das Rätsel nicht lösen. Und so verlor er seinen Kopf. Genauso wie er meldeten sich einige Freiwillige um das Geheimnis zu lüften, doch alle scheiterten daran und liesen dabei ihr Leben. Sie alle schliefen in der Nacht ein, da die älteste Tochter ihnen einen Wein gab in den sie ein Schlafmittel mischte. Schließlich meldet sich ein armer, verwundeter Soldat. Er war verletzt und konnte nicht mehr dienen. Weshalb er versuchen wollte das Rätsel zu lösen. Mutig ging der Soldat zum König und bot ihm seine Dienste an. Der König nahm den Soldaten wie die anderen Männer bei sich auf. Gab ihm Kleider und Essen. Abends erhielt auch er das Zimmer neben dem Schlafsaal. Da kam die Älteste herein und gab ihm einen Kelch mit dem Wein, in den sie heimlich ein Schlafmittel gemischt hatte. Der Soldat tat jedoch nur so, als ob er den Wein trinkt. Tatsächlich hatte er sich einen Schwamm unter das Kinn gebunden, der den ganzen Wein aufsog. Dann legte er sich auf sein Bett und schnarchte nach wenigen Minuten, ganz so als ob er wirklich schlief. Das hörten die zwölf Mädchen und freuten sich. Sie holten prächtige Kleider aus ihren Schränken und zogen ihre Tanzschuhe an. Die älteste tippte mit ihrem Fuß auf den Boden und eine versteckter Eingang im Boden öffnete sich, der zu einem unterirdischen Schloss führte. Um das Schloss war ein wunderschöner, großer Garten, der Bäume und Büsche aus Silber, Gold und Diamanten hatte. Dort tanzten die Mädchen jede Nacht mit den elf verwunschenen Prinzen, um sie zu erlösen. Der Soldat folgte ihnen heimlich jede Nacht und nahm in jeder Nacht ein Beweisstück für den König mit. In der ersten Nacht nahm er einen silbernen Ast mit, in der zweiten einen goldenen Ast und in der dritten einen Ast aus Diamanten. In diesem Unterirdischen Schloss stahl der Soldat sich auch einen Tarnmantel und Zauberstiefel (die ihn überallhin brachten und in ihn sogar fliegen ließen) von einem Löwen und einen Bären, die sich um Mantel und Stiefel stritten. Die jüngste der Schwestern hatte eigentlich rießen Angst und hat der ganzen Sache nicht so richtig vertraut. Doch die älteste versuchte ihr, ihre Angst auszureden, da sie so geblendet von den Prinzen war. Nach drei Nächten war es so weit der Soldat musste dem König erzählen was er gesehen hatte. Was er auch tat und er zeigte ihm seine Beweisstücke die er gesammelt hatte. Der König war so glücklich das er dem Soldaten, auf Wunsch dessen Wunsch, die älteste Tochter zur Frau gab. Die elf verwunschenen Prinzen wurden daraufhin erneut verwünscht und mussten für immer in diesem unteriridischen Schloss bleiben.

Weitere Versionen des MärchensBearbeiten

Es gibt auch einige Versionen in denen die Welt in der die Mädchen tanzen zwar aussieht wie in ein wunderschönes Märchen Schloss, aber sich in Warheit als schreckliche Unterwelt entpuppt. Diese Unterwelt tarnt sich als schöne Glitzerwelt und lockt die Mädchen jede Nacht zu sich. Die Mädchen sind wie hypnotiesiert und merken gar nicht dass sie sich in einer schrecklichen Unterwelt mit Teufeln befinden. Die verwunschenen Prinzen sind nähmlich in Warheit böse Teufel und Dämonen die die Mädchen töten wollen. In der dritten Nacht wollen die Teufel (die Prinzen), die zwölf Mädchen töten, der Soldat schafft es jedoch die Mädchen aus ihrer Hypnose zu erwecken und vor den Teufeln zu retten.



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