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Die Hochzeit der Frau Füchsin ist ein Tiermärchen der Gebrüder Grimm.

​Handlung

Es war einmal ein alter Fuchs mit neun Schwänzen. Er war mit einer wunderschönen Füchsin verheiratet. Eigentlich hatte er gedacht er wäre der glücklichste Fuchs auf der Welt. Bis er Eifersüchtig wurde, da seine Frau so schön war, dass sie garantiert noch einen anderen haben musste. Er war überzeugt seine schöne Frau wäre ihm nicht treu, daher wollte er sie in Versuchung führen. Er legte sich unter die Bank und regte kein Glied mehr, so als wäre er mausetot. Die Füchsin war am Boden zerstört, schloss sich in ihre Kammer ein und weinte ununterbrochen. Während die Magd, die Jungfer Katze, am Herd saß und kochte. Die Nachricht das der Mann der Füchsin gestorben sei verbreitete sich schnell und es meldeten sich die ersten Freier. Die Magd empfängt die Freier und berichtet Frau Füchsin, die nach Tugenden fragt, die ihr Mann hatte. Sie nimmt erst den, der auch neun Schwänze hat. Alle die dem nicht entsprechen, sollen weggeschickt werden. Und so führt die junge Magd den Auftrag aus. Als sich schließlich der Freier mit den gewünschten neun Schwänzen meldet, willigt die Füchsin ein ihn zu heiraten. Dies ist für den alten Fuchs die Bestätigung, er “erwacht“ und stellt seine Frau zur Rede. Wütend verprügelt der Mann den Freier und jagd ihn samt Frau und Magd aus dem Haus.

Versionen

  • Es gibt auch eine Variante in der Mann tatsächlich stirbt und die Frau am Ende den Freier mit dem gewünschten Äußeren hairetet.
  • In einigen Variaten hat der "verstorbene" Eheman der Füchsin ein schönes rotes Höschen, welches er immer trägt. Daher verlangt die Frau vom nächsten Freier statt der neun Schwänze, dass er das selbe rote Höchsen wie ihr Verstorbener trägt.

Interpretation

Das Märchen zeigt das Eifersucht und Neid einem im Grunde nur selbst schaden und man sich von jenem nicht zu sehr leiten lassen sollte. Da man sich dadurch nur selbst unglücklich macht.

Anderfalls könnte man verstehen, die Füchsin liebte ihrem Mann nur für seine Schwänze. Als der andere neunschwänzige Fuchs sich zeigt, versucht sie ihn zu heiraten und sagt sie der Jungfer Katze, sie soll Herr Fuchs' Leiche nach draußen werfen, ohne richtige Beerdigung.

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